Recht

VORANKÜNDIGUNG: Praktikerseminar am 03. Dezember in Ratingen

Am 3. Dezember 2019 findet die Herbstveranstaltung der Reihe „Praktikerseminar“ zur grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Betätigung in Deutschland statt. Auf der ganztätigen Veranstaltung wird über aktuelle Rechtsänderungen sowie Rechtsprechung im Zusammenhang mit der grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Betätigung informiert. Neben dem Bereich Recht wird auch auf aktuelle Fragen und Problemstellungen in den Bereichen Steuern und Versicherung eingegangen.

Das von der Ratfinder GmbH veranstaltete Praktikerseminar wird am 3. Dezember 2019 im Landhotel Krummenweg, Am Krummenweg 1, 40885 Ratingen (bei Düsseldorf) stattfinden. Einzelheiten über das Programm, den Verlauf der Veranstaltung sowie die Seminarkosten finden Sie zu gegebener Zeit hier.

 

Anmeldung telefonisch: Wolfgang Lünemann; Mobil: 0171 51 00 446

Anmeldung zum Praktikerseminar 03. Dezember 2019

10 - 18.00 Uhr, Landhotel Krummenweg 40885 Ratingen


An der/den Veranstaltungen nehmen wir mit Personen Teil.

Es wird ein Beitrag in Höhe von € 275,00 Euro zzgl. 19 % Umsatzsteuer pro Teilnehmer erhoben. Eine Stornierung ist bis zum 26.11.2019 kostenfrei möglich, nach diesem Zeitpunkt ist die Teilnahmegebühr in voller Höhe zu zahlen.

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Steuern

Aufwendungen für einen Supersportwagen als Betriebsausgaben?

Dürfen Aufwendungen für einen Supersportwagen als Betriebsausgabe abgesetzt werden? Mit dieser Frage hatte sich das Finanzgericht Baden Württemberg zu befassen.

Zum Sachverhalt: Ein Unternehmen, welches u.a. Karosserien im Bereich des Rennsports entwickelt, konstruiert und fertigt, hatte einen Supersportwagen geleast. Der Grund dafür lag in der Pflege von Kundenbeziehungen aus dem Umfeld des Automobilrennsports. Wie wohl nicht anders zu erwarten, lehnte das Finanzamt den Betriebsausgabenabzug ab, weil es diese Kosten als unangemessene Repräsentationsaufwendungen ansah. Die Klage vor dem Finanzgericht hatte Erfolg.

Bei einem in der Automobilbranche und im Automobilrennsport tätigen Unternehmen sind diese Aufwendungen nicht mit denen für Jagd, Fischerei, Segel- und Motorjachten im Sinne von § 4 Abs. 5 Satz i Nr. 4 EStG vergleichbar, wenn und soweit bei der betrieblichen Nutzung des Fahrzeugs nicht die Repräsentation des Unternehmens im Allgemeinen, sondern konkret seine Identifizierung mit dem Fahrzeughersteller und dessen Rennsportbereich im Vordergrund steht. Auch nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 7 EStG lag nach Meinung des Gerichts keine Unangemessenheit vor, weil das Unternehmen in einem Marktsegment tätig ist, welches enge Bezüge zu dem angeschafften Fahrzeug aufweist.

Dieser Fall zeigt, dass die Umstände des Einzelfalls immer zu berücksichtigen sind und dass das Finanzamt nicht immer Recht hat. Im Übrigen wurde keine Revision zugelassen, sodass das Urteil rechtskräftig ist.

Steuern

Scheidungsprozesskosten: Eine zerrüttete Ehe ist eine außergewöhnliche Belastung

Obgleich man das niemandem wünscht: Manchmal ist eine Scheidung nur folgerichtig und notwendig, um zukünftig wieder ein normales und glückliches Leben führen zu können. Das ist sinngemäß die Hauptaussage eines aktuellen Urteils des Finanzgerichts (FG) Münster. Hier hatte eine Klägerin versucht, ihre Scheidungskosten als außergewöhnliche Belastung geltend zu machen – und zwar für das Jahr 2013.

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Der Schritt über die Landesgrenzen birgt Chancen – und Risiken. Ratfinder begleitet wirtschaftliche Ideen und Konzepte auf dem Weg nach Deutschland.

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