Hohe Renditen von fünf Prozent und mehr finden sich aktuell eher an Standorten wie Mönchengladbach, Krefeld oder manchen Ruhrgebietsstädten. Sind diese für private Immobilienanleger geeignet?

In manchen Metropolen, insbesondere den so genannten A-Städten wie Düsseldorf, Köln, Berlin, Hamburg, München, Stuttgart oder Frankfurt, sind mittlerweile die Kaufpreise sehr hoch und die zu erzielenden Mieten lassen eine vernünftige laufende Rendite kaum noch zu. Wer trotzdem kauft, hofft auf Kapitalsicherheit und Wertsteigerung. In dieser Hinsicht ist jedoch Vorsicht geboten. Deutliche Preiserhöhungen wie in der Vergangenheit sind an vielen Standorten nicht mehr zu erwarten. Die guten Renditen für Privatanleger werden fast nur noch in B-Städten zu finden sein, wo es noch ein akzeptables Angebot mit guter Rendite gibt. Allerdings sind auch dort immer seltener Schnäppchen zu machen. Es ist daher zu raten, an B-Standorten in A-Lagen zu investieren, also in etablierte, einschätzbare Lagen.

Wichtig ist dabei der  Grundsatz: Je schlechter die Makrolage, desto wichtiger ist die Mikrolage. Wenn also
in einer B- oder C-Stadt investiert wird, sollten die Lage und das unmittelbare Umfeld der Immobilie unbedingt passen. Von C- und D-Lagen in allen Metropolen – auch in den A-Städten – ist Privatanlegern aufgrund des dort oft problematischen sozialen Umfelds eher abzuraten.